| Der Bearded Collie Ist ein sanfter, kluger, menschenfreundlicher, lieber Schmusehund,
er verträgt sich mit allen Lebewesen. Er ist bei aller menschenliebe wachsam. Ein Beardie
jagt nicht, durch seinen Hütetrieb bleibt er stets bei seinem Besitzer. Durch sein
liebes, sensibles, freundliches und anhänglichen Wesen, seinen Charme, sein Temperament-
aber auch seine überlegene Ruhe und vor allem seine Lernfreudigkeit zeichnet den Beardie
aus! Deshalb passt er so gut zu liebevollen, einfühlsamen Menschen, egal ob jung oder
alt.
Wenn ich meine Welpen abgebe, freue ich mich stets über
das selbe Echo! Die Begeisterung der neuen Besitzer über ihren Beardie kennt keine
Grenzen, es ist mit Worten meist nicht auszudrücken, da er als 9 Wochen kleines
Fellbündel schon alles versteht und all diese einmaligen Eigenschaften in sich vereint.
Manche Menschen sagen "Beardies machen süchtig"!
Ein Beardie liebt lange Spaziergänge im Feld und Wald,
natürlich ohne Leine (wenn es die Verkehrssituation erlaubt). Ein Pedant sollte man nicht
sein, da wäre ein Beardie fehl am Platz.
Der Beardie ist kein "pflegeleichter" Hund. Er
kann seinem Besitzer allerhand Arbeit machen. Über Temperament, Eigensinn, viel Schmutz
und viel Zeit für Bürsten und Freizeitgestaltung sollte man sich im Klaren sein, ehe man
sich einen Beardie zu sich nimmt - und ehe man seinem einnehmenden Wesen erliegt. Doch der
Beardie macht es seinem Besitzer leicht, über diese "Schwierigkeiten"
hinwegzusehen, und dankt ihm die Mühe mit außergewöhnlich inniger Freundschaft. Ein
Beardie hat für jeden etwas.
- Männer bekommen einen hochintelligenten, lerneifrigen,
unternehmungslustigen, ganzen Kerl, mit dem man "etwas anfangen kann" , auch bei
Ausbildung und Sport. ·
- Frauen werden von dem hübschen Aussehen und den sanften,
ausdrucksvollen Augen angesprochen, der Hund "zeigt was er hat" und ist bei
mittlerer Größe gut zu handhaben.
- Kinder lieben den Beardie als robusten, dennoch zärtlichen
und fast immer fröhlichen Spielpartner.
Die Rasse passt so richtig zu der Sehnsucht der Menschen
nach Natur und rustikalern Landleben, zu dem "natürlich" ein uriger Hund
gehört. Da sieht man sich schon mit einem munter umherspringenden Vierbeiner über eine
Blumenwiese laufen. Wenn so ein Fellbär dann auch noch einen gewissen
"Kuschelfaktor" mitbringt und liebend gern mit den Kindern das Bett teilen
möchte, ist die heile Welt perfekt!
Die Farben und
Farbveränderungen des Bearded Collie
Beardies werden braun, schwarz, sandfarben
und blau geboren, meist mit weißen Abzeichen wie: Schnauze, Blässe, vordere Läufe,
Hinterpfoten, Halskrause und Rutenspitze - mehr oder weniger weiß. Manchmal fallen auch
Tricolor Welpen.
Beardies verändern eigentlich laufend
ihren Farbton. Die Braunen sind von ca. 9 Monaten an bis zu 2 Jahren ganz hellbraun, die
schwarzen silber- bis schiefergrau, die blauen fast weiß bis blaugrau und die sandfarbenen beige.
Selten bleiben manche schwarz! Dann
beginnen sie sich wieder an ihre Grundfarbe zu erinnern und dunkeln wieder nach! Um so
älter ein Beardie wird, um so intensiver wird seine Farbe. Wenn man nach einiger Zeit
Bekannte trifft, meinen diese oft: "Hast du schon wieder einen anderen Hund?"
Ein Beardie ist stets eine Überraschung.
Wie hell oder dunkel sich ein Beardie einfärbt, ist nicht vorauszusagen.
Inge Demelbauer
Bearded Collies of Happy Family
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