Wie wir auf den
Beardie gekommen sind
oder: Der Weg zur erfolgreichsten Bearded-Collie-Zucht
in Österreich der Jahre 1998, 1999, 2000, 2001 und 2003 |
| Die Geschichte begann eigentlich damit, dass ich einen
lieben wuschligen Familienhund haben wollte, mich aber für keine Rasse entscheiden konnte
... bis ich eines Tages in einer Zeitschrift einen ganz süßen Hund sah und sofort
wusste, so einer muss es sein! Es wurde ein langer
Weg, niemand kannte so einen Hund, viele tippten auf einen Mischling, bis mich endlich ein
sachkundiger Mensch zum Österr. Kynologenverband schickte. Dort erfuhr ich, DAS ist ein
BEARDED COLLIE. Ich wurde zu einer Züchterin geschickt, dort gab es noch eine vier Monate
alte Hündin, und so bekam ich von Frau Schaffer meinen ersten Bearded Collie - JOSIE
BLACK VON DER SILBERMINE. - Aber natürlich NUR als Familienhund. Das war 1981. |
 |
|
| Irgendwann wurde der Gedanke
geboren, doch mit ihr EINEN Wurf zu machen. Ich habe mir einen zweiten Hund gewünscht,
und meine Eltern wollten auch gerne eine Hündin haben. So begann alles..... |
 |
Was muss ich tun... welche Voraussetzungen muss ich
erfüllen ...welche Ausstellungen muss ich besuchen ...wie komme ich zu einem Zwingernamen
-und das wichtigste: Wer ist der passende Vater ? Am
14.2.85, als Geschenk zum St.Valentinstag, wurde dann der erste Wurf "von der
Augustinerhöhe" geboren. Vater war "Yankee vom Töpferhof" von Frau Alber
in Deutschland, und um gleich mit der Welpenaufzucht gut vertraut zu werden, waren es 9
Stück.
Aus diesem Wurf behielten wir ANGlE BROWN
und ALEX BROWN.. |
|
| Mit diesen beiden begann meine Sucht, Hundeausstellung zu
besuchen, und natürlich sollte auch mit Angie ein Wurf gemacht werden. Was jetzt kein
Problem mehr war, da ich aus einer Wiener Stadtwohnung in ein Haus im Burgenland gezogen
bin. Aus Angies erstem Wurf nach Brambledale Black
Clyde behielt ich mir 1987 meine CARRY BLUE, um mit ihr die
Ausstellungskarriere von Angie und Alex fortzusetzen, was gelungen ist, denn Carry hat 6
Championtitel errungen. Sie war aber auch eine sehr gute Mutter und starke
Vererberin und hatte 4 Würfe.
Da die Deckrüden in Österreich Mangelware sind, musste
ich, wie fast immer, ins Ausland reisen. Carrys dritter Wurf mit River Belle 's Noble Neil
von Henk Hanssen war ausgesprochen vielversprechend, da konnte ich leider nicht
widerstehen, und so waren schließlich fünf Vierbeiner im Haus. |
 |
|
 |
JULlE BLACK ist meine bisher
erfolgreichste Show-Hündin. Sie hat es immer genossen sich zu präsentieren und hat ihre
10 Championtitel sicher nicht zu unrecht bekommen. Julies
erster Deckpartner war Nobility O'Connor von Frau Ufer, 1 1/2 Jahre später haben wir dann
Nobility Mr. Mason im Besitz von Frau Sander als Vater ausgewählt, und im Jahr 2000 gab
es noch einmal Nachwuchs nach dem belgischen Rüden No Nonsense Sundance. |
|
|
| Julies Sohn LENNY FAWN, geb. 18.3.97 -
Sohn von Nobility O'Connor (Feger), hat im Jahr 2000 mit knapp 3 1/2 Jahren seinen 11.
Championtitel errungen und ist 1998,1999 und 2000 Erfolgreichster Bearded
Collie in Österreich geworden. Lenny ist
Vater von 8 wunderschönen Welpen in allen 4 Farben und mittlerweile auch bereits Opa. |
 |
|
 |
Mittlerweile ist unser "Baby" NEELY
Black, geb. 9.2.2000, in die Fußstapfen von Mama Julie getreten. Sie ist mehrfacher Jugendchampion und wurde mit
knapp 10 Monaten zum Erfolgreichsten Bearded Collie Junghund 2000 gekürt
und wurde 2001, 2002, 2003 und 2004 Erfolgreichster Bearded Collie.
Neely führt die erfolgreiche Zucht
weiter. |
|
| Einige meiner Welpen sind auch ins Ausland
gekommen und haben dort bei liebevollen Familien ihr neues Heim gefunden.
Belamy Brown war
in der Tschechoslowakei sehr erfolgreich, und sein Name ist auch in Deutschen Ahnentafeln
zu finden. In Brasilien wird es ebenfalls Nachwuchs einer Julie Tochter geben.
Pepper macht eine erfolgreiche Karriere in Deutschland und
Halbbruder Sylvester will in den deutschen Landen nun auch
etwas Ausstellungsluft schnuppern. Aber es
ist nicht das Wichtigste seine Hunde auf Ausstellungen zu präsentieren, sondern man
sollte eine verantwortungsvolle Zucht betreiben und versuchen, das Wesen und die
Gesundheit unserer Hunde in den Vordergrund zu stellen. Wenn es dann auch noch mit der
"Schönheit" klappt, ist es natürlich super. |
 |
|
| Die sorgsame Auswahl unserer
Deckrüden (auch wenn sie nicht um die Ecke wohnen) hat bewiesen, dass wir für die Rasse
auf dem richtigen Weg sind, was uns von vielen Welpenbesitzern und vielen Richtern auf
Ausstellungen bestätigt wurde. |
|
|
|
|